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Irland - Tag 3

10. September 2013 10. September 2013 Ursprüinglich wollten wir heute eine Free Tour zur Halbinsel Howth nördlich von Dublin, doch leieder findet sie nicht statt. Also verbringen wir einen weiteren Tag im hektischen Dublin. Neben der Christchurch Cathedral gibt es ein Museum über die Entstehung von Dublin "Dublinia". Um natürlich auch das Kulturprogramm unserer Reise abzudecken, gehen wir hinein und kommen in den Genuß von Nachbildungen von Vikingerschiffen, Hütten, Waffen und allem aus der Zeit der ersten Besiedelung. In einer Nachbildung eines mittelalterlichen Marktes kann man sogar Helme und Kettenhemde anziehen und ich stecke meine Füße durch die Löcher eines alten Prangers. Alles in allem war der Besuch des Museum gar nicht trocken, eher unterhaltsam, dank der vielen Filmchen, Texte, interaktiven Infos..... In dem Museum stellen wir außerdem fest, dass wir eine wichtige Sehenswürdigkeit, die wichtigste überhaupt, vergessen haben: Dublin Castle. Nach kurzer Suche auf der Karte tigern wir los und finden die Burg in einer Seitenstraße. Zu meiner Enttäuschung ist es aber überhaupt nicht annähernd so prunkvoll, eindrucksvoll oder glamurös wie man es sich für so eine große Stadt vorstellt. Da ich absolut für pompöse Paläste wie den Buckingham Palace oder Versailles und deren glamouröse Geschichten schwärme, bin ich etwas enttäuscht von der Schlichtheit. Wir haken diesen Punkt auf der "Things to do when you are in Dublin" - List ab und gehen weiter westwärts, zum Museum of Modern Arts, das sich in einem alten, großen Anwesen befindet. Wir setzen uns in den Park und essen ein kleines Mittagessen und beobachten Läufer und Leute, die mit ihren Hunden in dem Park Gassi gehen. Durch den Park hindurch kommen wir fast am äußersten Ende von Dublin heraus und laufen entlang des Liffey, an Four Courts vorbei zurück zum Stadtzentrum. In der Nähe der Liffey Boat Tours setzen wir uns an einem Steg auf eine Bank und beobachten Menschen, Möwen und die Sonne und genießen die Entspannung. Vor allem unsere Füße danken uns die kurze Pause. Auf dem Heimweg verirren wir uns auf eine Seitenstraße parallel zur O'Connell Street und haben das Gefühl in Chinatown oder einem Slum gelandet zu sein. Der Boden ist übersät mit Müll, die Leute tragen zum größten Teil Jogginghosen und sehen gefährlich aus und die Marktstände sehen nicht sehr vertrauenserweckend aus, das Eis auf dem die Fische einmal liegen sollten ist schon weggeschmolzen und die Straße riecht etwas streng. Schnell verlassen wir diese Straße wieder und gehen in einem großen, urigen Pub einen Kaffee trinken. Nachdem wir uns auf dem Zimmer noch einmal frisch gemacht haben, schlendern wir zum Abendessen zu einem asiatischen Buffet und um die Verdauung anzuregen (ja wir haben uns ein wenig überfressen), gehen wir ins "Manigans" und trinken das ERSTE Guinness unserer Irlandreise.
4.10.13 21:58


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IRLAND - Tag 2

9. September 2013 Um halb 8 wachen wir vor lauter Vorfreude auf, draußen begrüßt uns strahlend blauer Himmel, erstaunlich für Irland zu dieser Jahreszeit, aber wir glauben an das Glück am ersten Tag schönes Wetter zu haben Wir frühstücken in einem Cafe an der O'Connell Street, das irisches Frühstück (was sonst) am Buffet anbietet. Den Teller beladen mit Würstchen, Speck, Bohnen, Pilze, Rührei, Toast und der echt guten irischen Butter setzten wir uns mit einem Kännchen Tee an einen Tisch und versuchen die ersten Bissen.... Das Würstchen ist (vor allem für uns als Deutsche) doch eher etwas merkwürdig, es hat so gar nicht die Konsistenz eines Würstchens, wie wir es aus Deutschland kennen, mehr wie ein fluffiges, saftiges, nach Fleisch und Gewürzen schmeckendes Gebäck.... Das Frühstück stopft ganz schön voll und die ersten richtigen Schritte durch Dublin waren doch recht anstrengend An der O'Connell Street entlang, erreichen wir schließlich den Fluss "Liffey", überqueren die Brücke und stehen in South Dublin. Wir erreichen das Trinity College und zwängen uns mit vielen anderen Neugierigen durch die Tore auf das Gelände. Die alten, weißen Gebäude erinnern irgendwie ein wenig an Hogwarts und ich hoffe mal wieder, endlich meinen Brief per Eule zu bekommen Wir schlendern über das Gelände, vorbei am Berkeley Library vor dem eine seltsame runde Skulptur auf einem rotierenden Teller steht. Wir bummeln weiter durch die Straßen, und gelangen schließlich zu park von St. Stephens Green. In dem Teich paddeln Enten, Schwäne und Möwen nebeneinander im Wasser herum und streiten um die Brotstückchen die manche ins Wasser werfen. Mitten im Park steht ein kleines Backsteinhäuschen und ich würde zu gern einmal reingucken oder gleich einziehen... Wir erreichen als nächstes die St. Particks Cathedral und tun es den Leuten auf der Wiese vor der Kathedrale gleich und legen uns ein wenig ins Gras und genießen die Sonne, die mittlerweile richtig warm ist. Nach der wohl verdienten Pause schlendern wir weiter, vorbei an der Christchruch Cathedral und gelangen schließlich in das berühmteste Viertel Dublins "Temple Bar". Hier ist es wohl normal um zwei Uhr Mittags schon mit einem Pint vor einem der vielen Pubs zu sitzen die sich hier aneinander reihen. Neben den Pubs liegen auch kleine bunte Geschäfte und wir kommen vor lauter Schaufenster und Speisekarten gucken und Fotos machen nur langsam voran. Eines der Schaufenster steht voll mit lauter bunten und verschiedenen Dr. Martens Schuhen und ich kann mich vor Begeisterung kaum losreißen Über die Ha'Penny Bridge mit ihrem verschnörkelten metallenen Geländer und schlendern am Flußufer entlang, nur um an der nächsten Brücke wieder über den Fluß zu gehen. Ich entdecke eine kleine Markthalle, in der zu 90% asiatisch aussehende Verkäufer Handyhüllen und andere dubiose Dinge anbieten. An einem Stand mit Muffins und Cookies bleibe ich stehen, einfach gefesselt von den bunten und schokoladigen Toppings. Ich lasse es mir nicht nehmen und kaufe einen Chocolate Fudge Muffin und der erste Bissen ist schon so schokoladig und mächtig, dass ich fast schon satt bin :D Weiter geht es in Richtung Guinness Storehouse, entlang der stark befahrenen Straßen auf denen die doppelstöckigen Touristenbusse hin und her düsen und die bewegungsfaulen Touristen von einer Sehenswürdigkeit zur anderen zu karren. Die Einfahrt vom Guinness Storehouse riecht nach Hopfen, Malz und halbfertigem Bier, ein wahrer Genuß Vorbei am Bier geht es weiter zur Jameson Distillery, durch ein eher dubios wirkendes Viertel, in dem ich nachts nicht unebdingt allein unterwegs sein möchte. In der Distilery machen wir es uns auf einer Bank, die aus einem alten Whiskey Fass gemacht wurde bequem und ruhen unsere müden Füße aus, machen ein paar Fotos, so typisch Touristen eben, und gehen dann wieder in Richtung Zentrum, wo wir noch ein wenig an Geschäften vorbei bummeln und den Abend langsam ausklingen lassen.
4.10.13 21:28


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